Solaranlage mit Wärmepumpe optimieren
Die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe ist das Herzstück der modernen Energiewende. Gut geplant erhöhen Sie den solaren Eigenverbrauch auf 60–70% und heizen praktisch zum Nulltarif.
Kenndaten im Überblick
Warum diese Kombination?
Eigenverbrauch stark erhöht
Eine Wärmepumpe verbraucht 3'000–5'000 kWh/Jahr – ideales Grundlast-Profil für eine PV-Anlage. Der Eigenverbrauchsanteil steigt von ca. 30% auf 60–70%.
Heizung mit Solarstrom
Bei mildem Frühjahrs- und Herbstwetter läuft die Wärmepumpe vollständig mit eigenem Solarstrom. Selbst im Winter produziert die Anlage rund 30% des Bedarfs.
Smart-Home-Integration
Moderne Energiemanagementsysteme (EMS) steuern die Wärmepumpe automatisch nach Solarproduktion – der Pufferspeicher lädt, wenn die Sonne scheint.
Kombinierte Förderung möglich
In einigen Kantonen gibt es separate Förderbeiträge für Wärmepumpen, die sich mit der Pronovo-Einmalvergütung für die PV-Anlage kombinieren lassen.
Häufige Fragen
Wie gross muss die PV-Anlage für eine Wärmepumpe sein?
Als Faustregel empfehlen wir, die Anlagengrösse um 2–3 kWp pro Person im Haushalt zu erhöhen, wenn eine Wärmepumpe betrieben wird. Bei 4 Personen: 10 kWp Basis + 8 kWp = 18 kWp.
Kann die Wärmepumpe als Speicher dienen?
Ja – über den Warmwasser-Pufferspeicher der Heizanlage. Bei Überschuss-Solarstrom wird der Puffer auf 60°C aufgeheizt und gibt die Energie verzögert ab. Kostengünstiger als ein Batteriespeicher.
Welche Förderprogramme gibt es für Wärmepumpen in der Schweiz?
Das Gebäudeprogramm der Kantone (ProKilowatt, MuKEn 2014) fördert Wärmepumpen unabhängig von der Pronovo-Förderung. Die genauen Beträge variieren stark nach Kanton.
Solar + Wärmepumpe – Ihr Potenzial berechnen
Berechnen Sie Ihr persönliches Solar-Potenzial inklusive Wärmepumpen- und Speicher-Integration.
Förderung berechnen